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>> Fischkunde 

Zingel

 

Zingel (Zingel zingel; L., 1758)  
 
Der Körper ist langgestreckt und spindelförmig, mit spitz zulaufendem von oben gesehen dreieckigem Kopf, das Maul unterständig und mit Hechelzähnen versehen. Die Kiemendeckel hinten mit kräftigem Dorn, der Vordeckel ist hinten sägeförmig gezahnt. Zwei große nicht ineinander übergehende Rückenflossen. Graugelbe Flanken mit dunkelbraunen, nicht klar abgesetzten Querbinden und Flecken, der Bauch ist weißlich. Länge: 20 bis 30 cm Verbreitung: nur in der Donau und ihren Nebenflüssen. Er ist ein Bodenfisch, der sich tagsüber zwischen Steinen, Wurzelwerk und in Uferhöhlen verborgen hält. Erst nachts wird er lebhafter und gleitet dann mit ruckartigen Bewegungen am Boden entlang, wobei dieses ,,Bauchrutschen" durch die Brustflossen und die Schwanzflosse unterstützt wird. Der Kopf ist nach den Seiten hin beweglich, die Augen bewegen sich unabhängig voneinander und leuchten im Halbdunkel stark grünlich. Laichzeit: von März bis Mai. Die Eier werden an überströmten Kiesbänken abgelegt. Fortpflanzungsbiologie weitgehend unbekannt!  
Zander