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Wildkarpfen

 

Wildkarpfen (Cyprinus carpio morpha hungaricus)  
 
Donaukarpfen Stammform des Karpfens. "Schuppenkarpfen" mit gestrecktem seitlich zusammengedrücktem Körper. Endständiges, unbezahntes vorstülpbares Maul. 4 Bartfäden [Barteln(2 lange, 2 kürzere)] von denen die 2 größeren etwa am Mundwinkel, die zwei kleineren über der Oberlippe sitzen. In den Barteln scheint weniger der Tast - als der Geschmackssinn konzentriert zu sein. In drei Reihen angeordnete Schlundzähne. Relativ große Augen. Lange Rückenflosse mit eingekehltem Oberrand, die sich fast bis zum Schwanzansatz zieht. Die stark eingeschnittene Schwanzflosse besteht nur aus Weichstrahlen. Der jeweils längste Strahl der Rückenflosse und der kurzen Afterflosse ist hinten sägeartig gezackt. Der dunkle Rücken schwankt in der Färbung zwischen graugrün und schwarzgrün, Bauch weiß bis goldgelb. Flossen graugrün mit bläulichem Ton, oft auch rötlich. Länge: 35 bis 50cm; max. 1,2m bis 30 kgVerbreitung: In stehenden und langsam fließenden pflanzenreichen, nicht zu kalten Gewässern Europas mit Ausnahme der nördlichsten Teile. Stark gefährdet - wird heute durch zahlreiche Besatzprojekte in der Donau gefördert, bedingt durch seine Ansprüche an die Gewässertemperatur.Laichzeit: Mai bis Juli bei Wassertemperaturen zwischen 18 und 20 C. Eier werden an Pflanzen abgelegt.  
Sichling Streber