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>> FischkundeSeeforelle
| Seeforelle (Salmo trutta forma lacustris; L., 1758) |
| Grund-, Schwebforelle, Ferchen; engl.: Great Lake Trout; franz.: Truite de lac. Die Seeforelle ist eine Unterart der Bachforelle. In der Regel leben Unterarten räumlich getrennt. Gedrungener, walzenförmiger im Alter hochrückiger Körper; großer Kopf, Maul bis hinter die Augen gespalten. Fettflosse. Alte Männchen mit stark nach oben gebogenem Unterkiefer "Laichhaken" Rücken grüngrau bis braungrau, Flanken meist silberhell oder hellgrün mit zahlreichen stern- oder x-förmigen schwarzen Flecken. Keine roten Punkte wie bei der Bachforelle, jedoch mitunter bräunliche oder orangefarbene Flecken. Bauch weißlich, beim Milchner in der Laichzeit oft rötlich. Schwanzflosse in der Jugend eingebuchtet, später gerade. Länge: bis 140 cm; 30 bis 35 kg, selten mehr (Bodensee Netzfänge). Verbreitung: In tiefen Alpen- und Voralpenseen; Bodensee, (auch im Lunzersee wurden früher kapitale Seeforellen gefangen). Laichzeit: von Oktober bis Dezember werden nach kurzer Laichwanderung die Eier (je nach Gewicht bis 10.000 Stk ca. 5-6 mm Durchmesser) auf kiesigem Grund in den Zuflüssen (seltener in den Abflüssen) des Heimatgewässers, manchmal auch in diesem selbst (in der Nähe von Grundquellen) abgelegt. Seeforellen werden im 3. bis 4. Jahr laichfähig.Kreuzungen zwischen Bachforelle und Seeforelle kommen vor. Die Blendlinge sind schnellwüchsig und fruchtbar. |