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Schied

 

Schied (Aspius aspius; L., 1758)  
 
Rapfen; engl.: Chrup; franz.: Aspe Langgestreckter, seitlich etwas abgeflachter Körper. Das oberständige Maul ist tief gespalten. Der etwas verlängerte, vorstehende Unterkiefer besitzt einen Höcker, der in eine Kerbe des Oberkiefers paßt. Kleine Schuppen, verhältnismäßig kleine Augen. Der Bauch bildet zwischen Bauchflossen und After eine Kante. Tief ausgeschnittene Schwanzflosse. Schlundzähne zweireihig. Rücken und Oberseite des Kopfes olivgrün, mit bläulichem Schimmer. Flanken heller, mit gelblichen Schimmer. Bauchseite silbrigweiß. Brust- und Bauchflossen sowie Afterflosse grauoliv mit rötlicher Tönung. Weißes, wohlschmeckendes Fleisch, aber sehr grätenreich. Länge: 5o - 75 cm, max. 120cm. Verbreitung: In der Barbenregion von Fließgewässern, größeren Seen und Haffen von Mitteleuropa bis zum Ural und dem Kaspischen Meer sowie im südlichen Skandinavien. Jungfische leben in kleinen Rudeln in Ufernähe. Mit zunehmendem Alter werden sie zu Einzelgängern, die sich in der Flußmitte aufhalten. Wird in Österreich bereits als gefährdet eingestuft; und ist an vielen Stellen der Donau heute nur mehr ein seltener Gast.Laichzeit: April bis Juni. Männchen mit körnigem Laichausschlag. Die Eiablage der klebrigen Eier mit einem Durchmesser von 1,3-1,5 mm erfolgt an stark überströmten Kiesbänken.. Pro Weibchen werden 50.000-300.000 Eier abgegeben. Die Geschlechtsreife tritt im 4.-5. Lebensjahr ein. Die Larven schlüpfen nach 10 bis 17 Tagen bei einer Wassertemperatur von ca. 10 C und leben im Kieslückensystem, wo sie sich von winzigen wirbellosen Nährtieren ernähren. Später werden Anfluginsekten und Fischbrut gefressen.  
Rußnase Schleie