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Regenbogenforelle

 

Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss; WALBAUM 1792)  
 
Engl.: Rainbow Trout; franz.: Truite arc-en-ciel In Europa 1882 aus Amerika eingebürgert. In der äußeren Körperform der Bachforelle ähnlich, jedoch anders gefärbt. Keine roten Punkte! Rücken dunkelgrün, hellgrün bis braungrün je nach Standort.; Flanken heller, Bauch hell meist silberweiß. Der ganze Körper - ohne die Unterseite des Bauches - jedoch einschließlich Kopf, Rücken- Schwanz- und Fettflosse mit vielen schwarzen Punkten gesprenkelt. An den Flanken längs der Seitenlinie ein breites in Regenbogenfarben schimmerndes Band; in der Laichzeit beim Milchner besonders ausgeprägt. Schwanzflosse leicht eingebuchtet. Die Maulspalte reicht bis zum Hinterrand der Augen. Das bezahnte Pflugscharbein ist auffallend stark gekrümmt.Man unterscheidet 3 amerikanische Formen: Die schnellwüchsige aber ins Meer wandernde Steelhead- (Stahlkopf-) Forelle - für die Teichwirtschaft besonders geeignet. Die Shasta-Forelle, bleibt im Süßwasser und gilt als standorttreu (Laichzeit Dezember bis Februar) und die in Seen heimische Purpurforelle. Alle drei Formen sind durch Zucht derart vermischt, daß sie in Europa kaum mehr zu unterscheiden sind. Länge: je nach Nahrung bis 150 cm; bis 20 kg. In unseren Flüssen kapitale Forellen bis 13 kg. Verbreitung: Westen Nordamerikas. In Europa gleiche Gewässer wie Bachforelle - wächst jedoch schneller. Einfluß von Besatz auf heimische Fischarten wird derzeit untersucht und ist heftig umstritten. Sie ist, da sie in unseren Gewässern reproduziert als eingebürgert anzusehen. Laichzeit: Dezember bis April. Laichakt wie Bachforelle, jedoch beteiligt sich das Männchen am Schlagen der Laichgrube. Pro Weibchen werden ca. 1.600 - 2.000 Eier/kg Körpergewicht abgegeben.Nach ca. 300 Tagesgraden schlüpft die Brut (großer Dottersack) und verbleibt bis zum Aufzehren desselben im Interstitial.  
Nerfling Rotauge