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Nase

 

Nase (Chondrostoma nasus; L., 1758)  
 
Näsling; engl.: Makrel; franz.: Nase Langgestreckter, etwas zusammengedrückter, spindelförmiger Körper. Weit vorragende, stumpfe Schnauze (Name). Stark unterständiges quergestelltes Maul mit bernsteingelben, scharfen Hornrändern. Auffallend das schwarze Bauchfell. Rücken schwärzlichgrün oder dunkelblaugrau, Flanken matt silberglänzend. Bauch gelblichweiß, zur Laichzeit mit rötlichem Schimmer. Rücken- und Schwanzflosse dunkelgrau mit rötlichem Anflug, die übrigen Flossen gelblichrot bis violett. Länge: bis 40cm; max. 50cm und 2kg.Verbreitung: In fließenden Gewässern der Äschen- und Barbenregion, vor allem Rhein- und Donaugebiet. In Österreich durch die Kraftwerksbauten starke Rückgänge zu verzeichnen, als rheophiler (strömungsliebender) Wanderfisch legt die Nase Wanderungen bis 300km zurück, die sie durch die Unterbrechung des Gewässerkontinuums nicht mehr vorfindet. Bestände in der österreichischen Donau überaltert! Gefährdungsgrad wird da neue Erkenntnisse neu definiert! Nur noch in den Mündungsgebieten der Zubringer als Laichfisch nachgewiesen.Laichzeit: März bis Mai; zieht in riesigen Schwärmen flussaufwärts in die Nebenflüsse laicht aber auch in der Donau selbst wo noch Schotterbänke vorhanden sind; Kieslaicher. In flachem, schnellfließenden Wasser über Kiesgrund werden pro Weibchen 20.000-60.000 (100.000 nach anderen Angaben) Eier abgegeben , die am Kies festkleben. Überwinterung in tiefen, strömungsberuhigten Bereichen. Die Nahrung besteht aus Plankton und Algen, die sie mit der verhornten Lippe von Steinen abschaben.  
Laube Nerfling