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Karausche

 

Karausche (Carassius carassius; L., 1758)  
 
Bauernkarpfen, Moorkarpfen, Schneiderkarpfen, Gareisel u.a. Engl.: Crucian-carp; franz.: Carassin Dem Schuppenkarpfen ähnlich, der Körper ist sehr hoch und seitlich etwas zusammengedrückt, keine Barteln, Auf der Schwanzwurzel befindet sich, vor allem bei den jüngeren Fischen, ein kleiner dunkler Fleck ("Petrusfleck") dieser fehlt beim Karpfen. Hoher Rücken, besonders im Alter; sehr lange und hohe Rückenflosse mit leicht nach außen gewölbtem Oberrand. Schwanzflosse nur leicht eingebuchtet. Lückenloses Schuppenkleid. Rücken dunkelolivegrün, Flanken gelblichgrau, Bauch messinggelb. Brust-, Bauch- und Afterflosse grau mit rötlichem Anflug. Zur leichteren Unterscheidung mit dem leicht zu verwechselnden Giebel ist sofern kein Schwanzwurzelfleck eindeutig sichtbar nur die Färbung des Körpers hilfreich: die Karausche ist messing-, bronze- bis goldfarben gefärbt; hingegen der Giebel silber - bzw. aluminiumfarben. Länge: meist bis 30cm und 1kg, selten über 2kg (1963; 2,65kg) Verbreitung: anspruchslos und fast über ganz Europa verbreitet, lebt auch im Brackwasser; bei massenhaftem Auftreten - Kümmerformen. Potentiell gefährdet. Laichzeit: Mai bis Juli; Krautlaicher.Bevorzugte Wassertemperatur wie Karpfen nur unempfindlicher. Weibchen legt in Raten zwischen 200.000 und 300.000 Eier an Wasserkräuter, die Larven hängen 2 bis 3 Tage mit winzigen Haftorganen an den Wasserpflanzen bis der Dottersack aufgebraucht ist.Geschlechtsreife tritt im 3. 4. Jahr ein.Die Karausche kreuzt sich gerne mit dem Karpfen, die Bastarde speziell die männlichen gelten als unfruchtbar.  
Huchen Koppe