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>> FischkundeGüster
| Güster (Blicca björkna; L., 1758) |
| Blicke, engI.: Bream FIat; franz.: Bordeliere. Ein dem Blei sehr ähnlicher hochrückiger Cyprinide. Vom Blei unterscheidet sich die oft massenhaft vorkommende G. durch das weit vorn sitzende Auge, dessen Durchmesser größer als die Schnauzenlänge ist, die an der Basis rot gefärbten Brust und Bauchflossen und die etwas kürzeren, nicht bis zum Ansatz der Bauchflossen reichenden Brustflossen. Die Schlundzähne stehen doppelreihig, nicht in einer Reihe wie beim Blei. Wegen der Größe und Derbheit der Schuppen fühlt sich die G. härter und rauher an als der Blei mit seinen weicheren, schleimüberzogenen Schuppen. Länge: durchschnittlich 20 cm, höchstens 30 cm lang. Verbreitung: Fast in allen Gewässern Österreichs und Deutschlands bis 600 m Höhe, nicht in Alpenseen. Laichzeit: In den Monaten Mai und Juni werden die zahlreichen klebrigen, hellgelben Eier unter Springen und Plätschern an flachen, bewachsenen Stellen in der Nacht in mehreren Raten abgelegt (bis 100.000 Eier/Rogner) Männchen mit schwachem, feinkörnigem Laichausschlag. |