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Giebel

 

Giebel (Carassius auratus gibelio; L., 1758 - BLOCH, 1783)  
 
Silberkarausche Der Giebel beansprucht den selben Lebensraum wie die Karausche und wird oft mit derselben verwechselt, besonders dann, wenn die unterschiedlichen Merkmale nicht besonders ausgeprägt sind, deutlichstes Merkmal ist der Knick im Nacken und das Fehlen des schwarzen Fleckes auf der Schwanzwurzel. Gestreckter, hochrückiger; seitlich abgeflachter Körper Keine Bartfäden. Große Schuppen; Rückenflosse hoch und lang, mit geradem oder nach innen gewölbtem Rand. Schwanzflosse eingebuchtet. Endständiges, nach oben gerichtetes, kleines Maul. Die Schuppen des Giebel sind größer als die der Karausche. Rücken dunkelgrau bis olivgrün, Seiten heller, Bauch gelblich gelbbraun, mit Silberglanz. Keine Maulbarteln. Schlundzähne einreihig. Erster Kiemenbogen mit Reusendornen länger und dünner als bei der Karausche. Bauchfell schwarz pigmentiert. Länge: 15-35 cm, max. 45 cm; max. 3kg. Verbreitung: Stehende und langsam fließende Gewässer mit dichten Pflanzenbeständen und weichem Grund. Von Ostasien (Amurbecken) bis Sibirien. Heute durch Besatz weit verbreitet.Laichzeit: Mai bis Juni. Die Eiablage erfolgt zwischen dichtem Pflanzenwuchs im Flachwasser Geschlechtsreife am Ende des 3.- 4. Jahres (bei einer Länge von 15-20 cm). Von verschiedenen Fischarten gibt es keine Männchen! Die Weibchen paaren sich mit artfremden Männchen, deren Spermien die Eier zwar nicht befruchten können, aber den Anstoß für die Keimentwicklung geben. Diese besondere Art von Jungfernzeugung (Parthenogenese) wird Gynogenese genannt. Die laichreifen Weibchen des Giebels mischen sich unter Laichschwärme verwandter Arten. In diesen Fällen entsteht nur eine Weibchenpopulation.  
Frauennerfling Güster