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>> Fischkunde 

Frauennerfling

 

Frauenenerfling (Rutilus pigus virgo; HECKEL, 1852)  
 
Donaunerfling, Frauenfisch; Engl.: Danube roach Der dem Nerfling ähnliche F. hat im Gegensatz zu diesem ein unterständiges Maul und eine etwas vorspringende Schnauze. Der auffallend kleine Kopf, das unterständige Maul und die großen Schuppen verleihen dem Frauennerfling ein sehr markantes Äußeres. Gestreckter, leicht hochrückiger, seitlich abgeflachter Körper. Derbe Schlundknochen, einreihige Schlundzähne. Afterflosse gerade bis leicht eingebuchtet. Rücken und Oberseite des Kopfes grünlich, Flanken und Bauch metallisch blau oder grün glänzend. Rückenflosse matt bläulichgrün mit metallischem Glanz, die tief eingeschnittene Schwanzflosse rötlich mit grauem Saum, Brustflossen weißlich, Bauchflossen und Afterflosse an der Basis rötlich. In der Laichzeit kräftig rot gefärbt. Länge: bis 50 cm lang und 2 kg schwer. Verbreitung: Der meist am Grund stehende F. bewohnt die Donau bis Ulm und ihre größeren Nebenflüsse. Vom Aussterben bedroht, durch Verlust des Lebensraumes! Laichzeit: April bis Mai. Färbung dann lebhafter, Männchen mit Laichausschlag (milchweiße Dornen). Die Eier werden an Steinen und Wasserpflanzen angeklebt. Pro Weibchen werden ca. 60.000 Eier abgelegt. Die Nahrung besteht aus wirbellosen Kleintieren (Würmern, Flohkrebsen und Schnecken). Lebensraum der Jungfische wegen der Schwierigkeit der Bestimmung unbekannt.  
Flussbarsch Giebel